Kirche
Tageslicht, bei Dunkelheit wirken sie nach außen durch indirekte Beleuchtung des weißgetünchten Gewölbes wie Leuchtfeuer, die dann von der Dorfmitte aus ihr Signal aussenden. Dreihundertfünfzig Besucher finden in der Kirche einen Sitzplatz. Dabei besteht die Möglichkeit, im lichtdurchfluteten Patio, in der dunklen Geborgenheit des Kreuzganges oder auf der rundum laufenden Empore Zwiesprache mit Gott oder sich selbst zu halten beziehungsweise die dörfliche Gemeinschaft in der Hl. Messe zu erleben.
Der Kirchenbauverein hat in den vier Jahren seit der Kirchenweihe viele Einzelbesucher und Besuchergruppen durch „seine“ Kirche geführt und ist auch in Zukunft gerne bereit, die Kirche vorzustellen und im Detail zu erklären. Wir hoffen, dass unserer Kirche das gleiche Schicksal beschieden sein wird, wie der von Le Corbusier in Ronchamp erbauten Marienkapelle, zu der er 1957 feststellt:
„Die Wallfahrtskapelle Notre-Dame du Haut ist so jung wie je. Sie steht der Menge offen; wie kein anderes zeitgenössisches Kunstwerk ist sie das Ziel eines nicht abreißenden Menschenstroms. Noch ehe er sich aus dem Boden erhob, war der Bau, wie auch heute noch, bereits umstritten und geschmäht. Er wird aber auch von vielen in der Nähe und Ferne leidenschaftlich verehrt; er ist der Ort unaussprechlicher Freuden und Gnadengefäß.“
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